Plac

Šau, du, auf dain buȟ!
Flísende vörter,
dír dí augn raicent,
ains dém anderen folgen,
aufalent fremt opvól zo
regulär.

Šöne zäce regen unt eregen,
ales träge
vaiȟt aus dem vege.

Ví? Alte gevónhaitn lassen,
gébn vír plac
besr (angéblíȟ) cu
férzuȟn.

Forübergéhent, cumindest.

Cu laŋe überlégn unt varten
ferštopft das gísn des
natürlíȟn, gešiktn lébens.

Dagégn jéder in zainer štele,
bai zainer kampfštacíón,
um besr am flus švébn
cu könen — oder darüber.

Šüȟtern blaibn nüct níȟc.
Jédenfalz níȟt laŋe,
maine šoie.

Dí coine kipen um
érst laŋzam, dan raš.

Gé, lauf, špíl, šaf,
vehrent vír cait unt zone
noȟ habn.

Unt lust.

Jon C. Jensen
Zamztak, dén 28. Märc 2020


(Auf modernes Deutsch, nur sonderlich geschrieben:
mit tschechischen Buchstaben,
dazu die außergewöhnliche Buchstabe ȟ als Paar mit h
anstatt des als einzige Ausnahme zweibuchstabigen Digraphs ch
gegen die, wenn es die nette h/ȟ Paarung nicht gäbe, vernünftige kyrillische Buchstabe х
und auch, wo die Laute fehlen, deutsche Buchstaben mit Umlauten.
Nachher auch ng-Laut mit ŋ dargestellt, um immer ein Schriftzeichen pro Laut zu verwenden.
Einzelheiten dieser sicherlich besseren Rechtschreibung 😉 mögen bestreitbar sein.)

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